Details
Wie positionierten sich queere lesbische Frauen in einer Gesellschaft, in der Sichtbarkeit begrenzt, Sprache reguliert und Öffentlichkeit kontrolliert war? In diesem Workshop nähern wir uns diesen Fragen anhand von Kontaktanzeigen aus einer Zeitung der DDR an.
Ausgehend vom Quellenmaterial der Masterarbeit der Referentin beschäftigen wir uns mit Kontaktanzeigen als eine der wenigen Möglichkeiten, Kontakt aufzunehmen und sich selbst zu zeigen – oft vorsichtig, manchmal verschlüsselt, aber sehr bewusst.
Nach einer kurzen Einführung arbeiten wir gemeinsam mit den Quellen. Im Mittelpunkt steht das genaue Lesen, Analysieren und gemeinsame Nachdenken darüber, wie diese Texte entstanden sind und was sie über Identität, Gemeinschaft und Selbstverständnis aussagen.
Der Workshop lädt dazu ein, historisches Material nicht nur als Dokument der Vergangenheit zu betrachten, sondern als Ausgangspunkt für ein vertieftes Verständnis von queerer Selbstpositionierung – damals wie heute.
Der Workshop ist offen für alle Interessierten. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.
Bitte meldet euch per Mail an: veranstaltungen[at]monaliesa.de
Link zur Veranstaltung: https://monaliesa.de/veranstaltungen/workshop-kontaktanzeigen
Sprache des Events: deutsche Lautsprache
Eintritt: 0-10€
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