Details
In Sachsen werden Frauenhäuser unterfinanziert, queerspezifische Beratungsstellen stehen vor dem Aus und die AfD fordert die Abschaffung von Gleichstellungsbeauftragten. Das sind keine Randphänomene aktueller Verschiebungen, denn Geschlechtlichkeit hat im rechten Denken und Praxis eine zentrale Bedeutung. So wird der ›soldatische Mann‹ aktuell wieder verstärkt zum Ideal erklärt. In diesem Zuge werden auch neopatriarchale Kontrollansprüche über weiblich gelesene Körper und deren Reproduktionsfähigkeit massiver. Dieser Zusammenhang soll im Vortrag nachgezeichnet werden. In einem zweiten Schritt richtet sich der Blick auf die sogenannte ›Manosphere‹: ein Netzwerk antifeministischer Online-Communities aus Männerrechtlern, Pick-Up-Artists und Incels, die Gewalt gegen Mädchen, Frauen, trans und queere Personen propagieren. Sie verbreiten mit ihren ›Red Pill‹- und ›Black Pill‹-Narrativen misogyne Ideologie, die in Beziehungen ausgelebt wird. Der Vortrag soll aufzeigen, dass Misogynie kein Nebenprodukt rechter Ideologie und Praxis ist, sondern ein zentrales Element.
Eine Veranstaltung vom Bündnis Emanzipatorischer 8. März
Veranstaltende Gruppe: Emanzipatorischer 8. März
Sprache des Events: Deutsch
Eintritt: frei
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