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Zuflucht am Mittelmeer
Szenische Lesung mit Studierenden der Universität Leipzig zur Zwangsmigration von deutsch-jüdischen Gelehrten aus Nazideutschland
Von Breslau nach Jerusalem, von Berlin nach Kairo, von Leipzig nach Ankara: In den 1930er Jahren flohen jüdische Gelehrte vor der nationalsozialistischen Verfolgung ans Mittelmeer. Die szenische Lesung widmet sich anhand von vier Lebensläufen den Wegen, Herausforderungen und Schicksalen der in Deutschland bedrohten jüdischen Akademikerinnen und Akademikern sowie ihrer Aufnahme im Exil.
Die Lesung wurde von Studierenden der Universität Leipzig im Rahmen eines Projektseminars von Sebastian Willert am Dubnow-Institut erarbeitet. Die aus mehreren Archiven zusammengetragenen Dokumente zeigen, unter welchen Bedingungen sich Solidarität und Unterstützung für bedrohte Akademikerinnen und Akademiker formierten. Als zentrale Akteure wählten Hilfsorganisationen aus, wen sie bei der Flucht unterstützten. Die Lesung vermittelt individuelle Perspektiven auf die Zwangsmigration aus Nazideutschland ans Mittelmeer und skizziert die Realitäten, mit denen Geflüchtete vor Ort konfrontiert wurden.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig.
Link zur Veranstaltung: https://www.dubnow.de/veranstaltung/zuflucht-am-mittelmeer-1
Veranstaltende Gruppe: Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow
Sprache des Events: Deutsch
Eintritt: 10-18 EUR
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